PEG Versorgung – Ernährung sicher und professionell zuhause
Veröffentlicht am: 27.05.2026
Lesezeit: ca. 5 Minuten
Wenn die Nahrungsaufnahme über den Mund nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist, kann eine PEG-Sonde eine sichere und langfristige Lösung sein. Mit der richtigen Pflege und einer professionellen Betreuung lässt sich die Ernährung auch zuhause zuverlässig gewährleisten.
Was ist eine PEG-Sonde?
Die Perkutane Endoskopische Gastrostomie (PEG) ist eine Ernährungssonde, die direkt durch die Bauchdecke in den Magen gelegt wird. Sie ermöglicht die Versorgung mit Nahrung, Flüssigkeit und – je nach ärztlicher Anordnung – auch Medikamenten.
Eine PEG-Sonde kann vorübergehend oder dauerhaft erforderlich sein und hilft dabei, den Ernährungszustand zu sichern.
Wann wird eine PEG-Sonde eingesetzt?
Eine PEG-Sonde kommt unter anderem zum Einsatz bei:
- neurologischen Erkrankungen (z. B. Schlaganfall oder Parkinson)
- Schluckstörungen (Dysphagie)
- Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich
- bestimmten chronischen Erkrankungen
- Situationen, in denen eine ausreichende Ernährung über den Mund nicht möglich ist
Die Entscheidung erfolgt immer individuell durch das behandelnde Ärzteteam.
Wie erfolgt die tägliche PEG-Versorgung?
Eine regelmäßige und hygienische Pflege trägt dazu bei, Komplikationen zu vermeiden und die Funktion der Sonde zu erhalten.
Zur Versorgung gehören unter anderem:
- Kontrolle der Einstichstelle
- Reinigung der Haut rund um die PEG
- Beobachtung auf Rötungen oder Reizungen
- Hygienischer Umgang mit Ernährung und Zubehör
- Spülen der Sonde nach ärztlicher Vorgabe
- Dokumentation und Beobachtung möglicher Veränderungen
Unsere Pflegefachkräfte arbeiten dabei nach aktuellen pflegerischen Standards.
Worauf sollten Angehörige achten?
Eine PEG-Sonde erleichtert die Ernährung, erfordert jedoch Aufmerksamkeit im Alltag.
Wichtig sind insbesondere:
- sorgfältige Hygiene
- regelmäßige Kontrolle der Haut
- korrekte Lagerung während der Ernährung
- Einhaltung ärztlicher Empfehlungen
- frühzeitiges Erkennen möglicher Veränderungen
Unsere Pflegekräfte unterstützen Angehörige und beantworten Fragen verständlich und individuell.
Mögliche Anzeichen für Komplikationen
Bitte wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt, wenn beispielsweise folgende Beschwerden auftreten:
- starke Rötungen oder Schwellungen
- Schmerzen an der Einstichstelle
- Austritt von Mageninhalt
- Fieber
- Verstopfung oder Beschädigung der Sonde
- ungewöhnlicher Geruch oder Sekret
Eine frühzeitige Abklärung kann helfen, größere Probleme zu vermeiden.
Unsere Unterstützung bei der PEG-Versorgung
Die Intensiv Care GmbH begleitet Patientinnen und Patienten mit enteraler Ernährung professionell und individuell.
Unsere Leistungen umfassen unter anderem:
- tägliche PEG-Versorgung
- hygienische Pflege der Einstichstelle
- Unterstützung bei der enteralen Ernährung
- Medikamentengabe nach ärztlicher Verordnung
- Beobachtung des Gesundheitszustands
- Beratung und Unterstützung von Angehörigen
Unser Ziel ist eine sichere Versorgung und größtmögliche Lebensqualität im eigenen Zuhause.
Persönliche Beratung
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Das Team der Intensiv Care GmbH berät Sie gerne unverbindlich und individuell.